19.02.2015 - Von Plettenberg nach Oudtshoorn.

Der gute Geist

Das vitaminreiche Frühstück war wieder hervorragend und so konnten wir uns auf den 160 km langen Weg ins Straußennest nach Oudtshoorn machen. Vorher wurde aber noch ein Fotoshooting mit unseren Gastgebern und dem guten Geist, Conny bewältigt.

Da Gabi und Hanno letzte Woche ihre Einkäufe im Pezula Golf Club vergessen hatten, legten wir in Knysna noch eine kleine Pause ein und wir machten große Augen als uns der Verkäufer unsere Einkaufstüte aus der Schublade zauberte. Wäre auch schade gewesen, war es doch Hannos Valentinsgeschenk für Gabi. Das Erlebnis der Golfballverkäufer in Knysna ließen wir uns nicht entgehen und füllten unseren doch arg geschrumpften Ballbestand wieder auf.

In George verließen wir die Küstenregion und es ging hinauf bis auf 762 m Höhe ins Klein Karoo. Bis dorthin hat es teilweise sehr stark geregnet und siehe da, ab hier waren wir wieder auf der Sonnenseite. Später dachten wir, wir hätten uns verfahren und seien in der Hallertau. Rechts und links der Straße riesige Hopfenplantagen. 

Die erst Straußenfarm sahen wir ca. 30 km vor Oudtshoorn. 

In Oudtshoorn mussten wir erstmal das Navi abstellen, denn es war an seine Grenzen gestoßen. Gabi hat sich dann mal wieder als der bessere Navigator erwiesen und uns zielsicher ins Straußennest geführt. Von der Hauptstraße ab ging es ca. 15 km über einen besseren Schotterweg ins abgelegene Straußennest. Die Besitzer, Dario und Carmen Urbanski, sind Deutsche (Thüringer). Seit Mitte der Neunziger betreiben sie hier eine kleine Straußenfarm mit einem B&B Service. Wir bewohnen je ein Rondavel und genießen den Abenteuer-Teil des Urlaubs.

Nach einem kleinen Vortrag (hätte auch noch kleiner sein können) besuchten wir die Strauße und ließen es uns nicht nehmen sie mit der Hand zu füttern. 


Was dann kam, sprengte unser Vorstellungsvermögen. Ein Fußballspiel der Hausgäste gegen eine Kinder-/Jugendmannschaft der Einheimischen. Fritz stand unerschrocken im Tor, Hanno als Schreck in der Abwehr, Gabi als geschickte Ballverteilerin im Angriff bis Petra ihre Aufgaben übernahm. Der Chronistenpflicht entsprechend: Das Spiel endete leistungsgerecht 4:4.

Am Abend gab es Straußensteak mit Folienkartoffeln und der Strom wurde, entgegen der Ankündigung, doch nicht abgestellt. 

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